Lessoco, Schweiz/Eritrea

Energie intelligent nutzen, die Umwelt schonen und einen Beitrag zur Entwicklung von Drittweltländern leisten – das waren die ehrgeizigen Ziele der Lessoco AG. Die Zürcher Firma hatte sich auf Projekte unter dem Clean Development Mechanism (CDM) der Uno-Klimaorganisation UNFCCC spezialisiert, welche die Ziele des Kyoto-Protokolls umzusetzen plante.

Das zentrale Projekt zielte ab, in Eritrea – in Zusammenarbeit mit dem eritreischen Energieministerium – in sämtlichen elektrifizierten Haushalten konventionelle Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzt. Dadurch hätte der Stromverbrauch im ostafrikanischen Land um zehn Prozent gesenkt werden können, was eine CO2 Einsparung von bis zu 200'000 Tonnen bedeutet hätte. Kurz vor der konkreten Umsetzung musste das Projekt aus politischen Gründen gestoppt werden.

Da für das Kyoto-Protokoll kein Nachfolgeabkommen zustande kam, konnten keine weiteren Projekte initiiert werden, weil der Mechanismus der CO2 Kompensationszahlungen offenblieb. Die Firma musste ihre Aktivitäten deshalb einstellen.

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